Winterroadtrip

Zwei Wochen Schweden Roadtrip im Winter mit dem Roadsurfer Camper

Vor der Reise

Dieses Mal sollte es ein etwas anderer Schweden Roadtrip werden. Ich wollte bewusst im Winter unterwegs sein und mir einige Orte anschauen, die ich bisher nur aus den Sommermonaten kannte. Schnell war mir klar, dass ich dafür nicht mit meinem Dachzelt reisen möchte. Für mich und vor allem für meine neue Hündin wäre es schlicht zu kalt geworden. Ich wollte es gemütlich, warm und stressfrei und genau deshalb habe ich mich für einen Camper von Roadsurfer entschieden.

Roadsurfer kannte ich bereits gut, vor allem aus den Sommermonaten in Skandinavien. Die auffälligen Camper sieht man dort wirklich überall. Auf der Webseite von Roadsurfer gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen, von klein bis groß ist alles dabei. Nach einigem Vergleichen habe ich mich für das Road House entschieden, einen Kastenwagen auf Basis eines Fiat Ducato. Für einen Wintertrip durch Schweden war das genau die richtige Größe.

Die Buchung lief komplett online ab. Man wählt einfach das gewünschte Modell, den Reisezeitraum sowie den Abhol- und Rückgabestandort aus. Davon hat Roadsurfer wirklich viele, sodass man keine langen Anfahrtswege in Kauf nehmen muss. Im Kundenbereich auf der Webseite konnte ich mich bereits vor der Reise ausführlich mit dem Fahrzeug vertraut machen. Dort gibt es viele hilfreiche Informationen und gut erklärte Videos, vom Drehen der Vordersitze über die Nutzung der Standheizung bis hin zum Ablassen des Grauwassers. Gerade vor meiner ersten Camperreise fand ich das extrem hilfreich.

Während der Reise

Dann war es so weit und ich machte mich auf den Weg nach Frankfurt zur Fahrzeugabholung. Vor Ort wurde ich sehr freundlich vom Roadsurfer Team empfangen. Nach ein paar Formalitäten folgte der finale Check, der ebenfalls online durchgeführt wird. Dabei werden noch einmal alle wichtigen Punkte überprüft und vorhandene Beschädigungen dokumentiert. Die Kaution war schnell hinterlegt und schon konnte es losgehen.

Die ersten Kilometer fühlten sich sofort richtig an. Der Kastenwagen ließ sich angenehm fahren und bot genug Platz, um auch bei schlechtem Wetter entspannt Zeit im Fahrzeug zu verbringen. Mit einem geräumigen Bett, einer Küche mit zweiflammigem Gasherd und Kühlschrank, einem kleinen Badezimmer mit Kassettentoilette, Waschbecken und Dusche sowie einer gemütlichen Sitzecke mit Tisch war alles an Bord, was man unterwegs braucht. Gerade im schwedischen Winter war die Standheizung ein absoluter Gamechanger. Nach langen Tagen draußen in Schnee und Kälte in einen warmen Camper zurückzukommen, war unbezahlbar.

Die Reise verlief, wie Winterreisen nun mal sind, anders als geplant. Ein ruhiges Silvester, Schneechaos in Mora, spontane Routenänderungen und genau dadurch auch unerwartete Highlights. Ich entdeckte Orte neu, die ich bisher nur aus dem Sommer kannte, erlebte Schweden von einer ganz anderen Seite und genoss die Freiheit, jederzeit anhalten zu können, wenn mir ein Spot gefiel oder das Wetter plötzlich perfekt war. Auch für meine Hündin war der Camper ideal, warm, sicher und ohne umständliches Auf- und Abbauen wie beim Dachzelt.

Einzig das Wetter hatte ich zu meiner Reisezeit unterschätzt. Eine massive Schneefront zog über das Land, sodass es mir nicht möglich war, so weit in den Norden zu fahren, wie ich es ursprünglich geplant hatte. Am Ende blieb ich im südlichen Teil Schwedens. Aber so ist das manchmal, es kommt eben anders als geplant. Vielleicht ergibt sich ja noch einmal die Möglichkeit, die ursprünglich geplante Tour mit einem Allrad-Camper nachzuholen.

Nach der Reise

Nach zwei Wochen Winter, Schnee und vielen Kilometern ging es zurück nach Deutschland und schließlich wieder zum Roadsurfer Standort. Vor der Rückgabe hieß es erst einmal alles ausräumen und glaubt mir, ich hatte viel zu viel dabei. Aber wenn man Platz hat, nutzt man ihn eben auch gerne. Danach noch kurz durchfegen, die Campingtoilette und den Grauwassertank leeren und zurück nach Frankfurt zur Station.

Die Rückgabe verlief genauso unkompliziert wie die Abholung. Noch einmal ein kurzer Check, Schlüssel abgeben und das war es auch schon.

Rückblickend war die Entscheidung für einen Kastenwagen im Winter genau richtig. Der Roadsurfer Camper hat mir die Möglichkeit gegeben, Schweden komfortabel, flexibel und unabhängig zu erleben, auch bei schwierigen Wetterbedingungen. Gerade im Winter schätzt man Dinge wie Platz, Wärme und ein funktionierendes Fahrzeug umso mehr.

Dieser Roadtrip hat mir wieder gezeigt, wie besonders Schweden in der kalten Jahreszeit ist und dass Reisen im Winter zwar weniger planbar, dafür aber oft intensiver und ehrlicher sind. Für mich war es definitiv nicht die letzte Winterreise im Camper und ganz sicher nicht die letzte mit Roadsurfer.

www.roadsurfer.com

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